Allgemeines zum Studium

In Spanien studieren derzeit mehr als 4.000 Deutsche an den über 70 Hochschulen.
Denn es hat sich wohl herumgesprochen, dass Spanien eine international renommierte Hochschullandschaft mit hervorragenden Studiengängen bietet.

In Spanien gibt es nur eine Hochschulart, die Universität- „Universidad”.
Unter diesem Begriff fallen verschiedene Hochschulrichtungen.

Spanien ist Mitunterzeichner des Bolognaabkommens und führt die europaweit einheitliche Bachelor- und Masterstruktur ein. Das Abkommen besagt, dass alle Länder bis 2010 auf das neue System umgestellt sein müssen. Die Umstellung dürfte Spanien nicht schwer fallen, denn schon bisher kann man zwischen Lang- und Kurzeitstudiengängen, sowie Promotionsstudiengängen wählen. Einige Universitäten haben bereits die neuen Abschlüsse, so genannte ''Grados'' eingeführt. Dabei handelt es sich um Studiengänge die 4 Jahre dauern und 240 ECTS Punkte beinhalten. Wie weit die jeweilige Universität in der Umstellung fortgeschritten ist, sollte man jedoch separat erfragen.

Das akademische Jahr in Spanien beginnt Anfang Oktober und endet Anfang Juni und es gibt in der Regel keine Abschlussprüfung nach dem letzten Studiensemester.
Die Studienleistung wird in Kreditpunkten (creditos) gemessen.

Unterschied zwischen “titulaciones homologadas” und “títulos propios“

Die so genannten „titulaciones homologadas“ (licenciaturas, diplomaturas, ingenierías e ingenierías técnicas) sind vom spanischen Bildungsministerium anerkannt. Die „Títulos propios“ besitzen nur die Anerkennung der verleihenden Hochschule. Ihr Wert bezieht sich auf die Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt.